Bei den Sandsteinhöhlen...

 

 

 

Der Zug hatte sie ausgespuckt und dann stand sie da. Tatjana - in einen Poncho gehüllt fröstelte sie leicht. Und ihre Augen strahlten...  Eben noch hatte es geregnet und es war kühl an diesem Freitag, Ende Oktober. 'Nein, nein, sie trotze der Kälte' meinte Tatjana und so zogen wir zu den imposanten Sandstein-Flühen entlang der Emme.

 

Dort wo früher Sandstein gebrochen wurde, sind grosse Höhlen zurückgeblieben. Unter dem verdorrten Buchenlaub liegt meterhoch Abraum-Gestein. Es ist, als wäre die Zeit stehen geblieben. Sorgfältig, um nichts zu stören, bewegten wir uns in der Höhle und machten im kargen Restlicht Bilder.

Plötzlich rissen draussen die Wolken auf und machten den warmen Strahlen einer wunderschönen Abendsonne platz.  

Sich von solchen Momenten  - wie das gemeinsame Erleben der Naturkräfte und der Energien - inspirieren zu lassen und diese in Bildern umzusetzen, ist mitunter ein Grund warum ich gerne zusammen mit Menschen fotografiere. 

 

Es ist schön, mit dir zu arbeiten, Tatjana! Lieben Dank für dein Mitgehen beim experimentieren mit Licht, Formen und Inhalten...